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Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung oder ADHS wird in der Diagnostik den Verhaltensstörungen und den emotionalen Störungen zugerechnet, die ihren Beginn in der Kindheit bzw. Jugend der betroffenen haben. Charakteristisch sind eine wenig konstante Aufmerksamkeit auf ein Thema sowie Schwierigkeiten mit der Selbstregulation und den Impulsen. Hyperaktivität kann als weiteres Verhaltensphänomen auftreten.

Es gibt verschiedene Theorien über das Entstehen von ADHS. Sie reichen vom willentlich steuerbaren bzw. störungsbedingt schlecht steuerbaren Verhalten über Entwicklungsverzögerungen bis hin zu genetisch bedingten Ursachen. Kontextbedingungen haben grundsätzlich einen großen Einfluss auf den Verlauf einer ADHS.

Gute Erfahrungen im Umgang mit ADHS-Klienten aller Altersgruppen sind durch Studien mit dem Neurofeedback-Training belegt. Es zählt zu den nichtmedikamentösen Behandlungsformen. Hier erleben die Klienten oft zum ersten Mal, was es heißt, seine eigenen Impulse zu steuern.

ADHS- Klassifikation nach ICD-10

F90.– Hyperkinetische Störungen
F90.0 Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung
F90.1 Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens
F90.8 Sonstige hyperkinetische Störungen
F90.9 Hyperkinetische Störung, nicht näher bezeichnet
F98.– Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
F98.8 Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend – Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität
ICD-10 online (WHO-Version 2016)

 

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