Neurofeedback – und die Geschichte vieler Überraschungen und Wendepunkte im Leben


Wissen Sie eigentlich, wie Ihr Gehirn tickt? Und: weiß es Ihr Gehirn? Neurofeedback ist für die Anwender ein Erlebnis. Für viele Menschen ist Neurofeedback auch das Ende einer Odyssee, auf der sie lange mit Therapien und Pharamazie zu tun und doch nicht die erhoffte Lösung ihrer Probleme gefunden hatten.

Wie lernt mein Gehirn, sich in dieser Welt zurechtzufinden?

Menschen lernen wie nebenbei das Sprechen und das Laufen, werden eingeschult und üben sich im Rechnen, Schreiben. Später lernen die meisten das Autofahren und spezialisieren sich in einem Beruf. Aber niemand lernt, wie sein Gehirn am besten arbeitet. Selbst das Gehirn weiß es nicht – woher auch? So finden wir uns in dieser Welt zurecht, ohne jedoch unser Gehirn aktiv einzubeziehen. Viele bleiben dadurch weit hinter ihren tatsächlichen Möglichkeite. Diese Erkenntnis sehen wir an dem Effekt, dass immer mehr Menschen danach streben, mit Neurofeedback die Leistungsfähigkeit ihres Gehirns zu steigern. Viele Menschen entdecken Neurofeedback auch als ihren persönlichen Durchbruch nach langen Phasen erfolgloser Therapieversuche.

Neurofeedback – Wendepunkt in vielen Lebensgeschichten

Neurofeedback ist weit mehr als eine „Wundertherapie“, wie manche meinen. Es stimmz schon, dass es beeindruckt, zum ersten Mal seine eigene Hirnaktivität auf dem Monitor zu sehen. Aber es ist weit mehr. Schon das Bewusstsein, dass ein Mensch seinem Gehin beim Arbeiten zusehen kann, hat eine erstaunliche Wirkung auf die Psyche. Und weit mehr als das. Der Moment, in dem ein Gehirn sein eigenes Signal wahrnimmt, seine Schwingung (in Amerika spricht man auch vom Dance des Gehirns), ist nichts mehr wie es wahr. Und das ist positiv zu verstehen.

Als Gehirn-Biofeedback gut erforscht

Neurofeedbacktraining geht auf das Biofeedback zurück. Es ermöglicht Strategien zur Selbstregulierung vor allem des Zentralen Nervensystems (ZNS). Das ist wissenschaftlich wie psychologisch einfach nachvollziehbar. Sobald das Gehirn sein eigenes EEG (und damit die Gehirnaktivitäten) wahrnimmt, interessiert es sich dafür – und folgt den Einladungen zur Veränderung. Das macht das Gehirn, ohne dass ein Therapeut ihm das auftragen müsste. Das Gehirn braucht keine Erklärungen, sondern lediglich gute Rahmenbedingungen.

Darum spielt die Gehirnaktivität die entscheidende Rolle

Die Art, das Ausmaß und die Anlässe der Gehirnaktivitäten sind entscheidend bei der Frage, wie ein Mensch sein Leben erlebt und sich in ihm zurechtfindet. Das Gehirn eines jeden Menschen auf diesem Planeten ist einzigartig. Jedes Gehirn findet sich anders ins Leben hinein und im Leben zurecht. Während der eine Mensch erscheint wie die Ruhe selbst, findet sich ein anderer rasch in Erregungszuständen wieder. Es wäre zu kurz gegriffen, solche Phänomene nur auf den Charakter oder auf Begriffe wie Talent, Eigenheiten oder gar Schwächen zu reduzieren. Es ist tatsächlich die Gehirnaktivität, die unser Leben entscheidend beeinflusst.

Das Gehirn lernt schnell – auch Neues, was ihm hilft

Gehirne lernen schnell. Wenn sie kein Update bekommen, bleiben sie in ihrer Welt, in der z. B. die ungeschriebene Regel gelten kann: Wo auch immer in meiner Umgebung attraktive Ereignisse und Angebote auftauchen, bin ich dabei (ADS/ADHS). Oder: Dieses Leben ist voll von Gefahren. Wir können es uns nicht erlauben, unaufmerksam zu sein – also passen wir auf alles auf. Das Gehirn wird von alleine aktiv, und das ist, wenn man so will, sein gutes Recht. Mit Therapieversuchen, die Gehirnaktivität temporär zu unterdrücken (Psychopharmaka), baut niemand ein Gehirn um.

Ein gehirngerechtes Training wie das Neurofeedback eröffnet dem Gehirn Zugang zu sich selbst. Es ermöglicht Selbstregulationsstrategien auf Basis der Aufmerksamkeitssteuerung. Und Sie werden (wenn Sie sich für einige Sitzungen Neurofeedback entscheiden) schnell feststellen: Es ist ungemein wohltuend, die Daueraufmerksamkeit positiv zu beeinflussen. Das Gehirn findet Gefallen darab, im übertragenen Sinn die Füße ruhig zu halten. Voraussetzung ist die gelingende Aktivierungsregulation.

Durch Hirnstrommessungen und Visualisierung im Enzephalogramm auf einem Bildschirm erlernen Personen z. B. mit der Diagnose ADHS im Neurofeedback-Training ihre persönlichen Strategien, um sich bei einer etwaigen Überstimulation selbst auszugleichen. Mit einer wirkungsvollen Selbstregulierungsstrategie erhalten die betroffenen Personen eine neue Lebensqualität – und das durchaus auf Dauer.

Drachen für den Bildschirm beim Neurofeedback-Training

Meine Klienten können sich für das Neurofeedback-Training ihr individuelles Bilder aussuchen. Hier mein Drachen.

Gute Wirksamkeit bei Diagnosen wie ADS, ADHS, Autismus und Epilepsie

Es ist wissenschaftlich evident, dass Neurofeedback z. B. bei Diagnosen wie ADS, ADHS, Autismus und Epilepsie eine gute und anhaltende Wirkung entfalten kann. Studien zu Neurofeedback und ADHS zeigen es. Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden mit dem Titel „Dresdner Studie: ADHS Patienten lernen über Neurofeedback sich selbst besser zu steuern“

Wann wird Neurofeedback eingesetzt?

Für das Neurofeedbacktraining gibt es viele Anlässe. Hier geht es zu den Indikationen für Neurofeedback.

Sie haben sich bereits über Neurofeedback informiert und möchten einen Termin vereinbaren? Einzelheiten zu den Kosten und zur Abrechnung von Neurofeedback-Training stehen unter Konditionen.

Neurofeedback-Trainer Torsten Sochorick

Torsten Sochorick – Neurofeedback-Trainer

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Ich bin Torsten Sochorick, zertifizierter Neurofeedback-Trainer, Systemischer Therapeut und Berater (SG / IGST) … und heiße Sie herzlich willkommen. Mit meiner Internetseite informiere ich über mein Leistungsspektrum. Was sich im Internet natürlich nicht so gut vermitteln lässt, ist die eigene Persönlichkeit.
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Gehirn – Aufmerksamkeit und Ablenkung sind nahe beieinander

Ziele beim Neurofeedback-Training

Die Therapieziele lassen sich beim Neurofeedback in zwei Bereiche unterteilen:

Struktuelle, systemische Ziele

Zu den Therapiezielen auf der abstrakten Ebene zählen:

  1. Patienten erlernen es, die Erregungszustände des zentralen Nervensystems (ZNS) zu beeinflussen, also zu regulieren
  2. Es gelingt durch das Neurofeedback-Training, die Aktivität des ZNS dauerhaft zu stabilisieren

Persönliche, individuelle Ziele

Die persönlichen Ziele, die mit Neurofeedback verbunden sind, fallen sehr unterschiedlich aus:

  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Unterstützung von Menschen mit der Diagnose ADS / ADHS
  • Behandlung von Migräne
  • Behandlung von Panikattacken
  • Behandlung von Asthma
  • Optimierung des Lernverhaltens
  • Verbesserung des Schlafes
  • Allgemeine Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Neurofeedback-Therapie für Kinder

Die hier aufgeführten Ziele haben in vielen Fällen direkt mit auch psychosomatischen Phänomenen zu tun. So können z. B. Panikattacken aus einer Wechselwirkung von organischen Ursachen (Schilddrüse), Atmung und psychischen Antworten wie Selbstbewertung, inneres Hochrechnen denkbarer Gefahren usw. entstehen.

In der Gesamtschau fällt immer wieder auf: Sobald es den Menschen – jung wie alt – gelingt, ihr Zentrales Nervensystem besser zu verstehen und ihm zur Seite zu stehen, erleben sie sich als kompetenter und sicherer im Umgang mit ihrem Alltag, dem Beruf, der Schule, dem Studium und der Familie. Im Prinzip geht es darum, das Zentrale Nervensystem beruhigen zu lernen, wenn um einen herum alles zuviel zu werden scheint.