Was ist Selbstregulation? Und wann fehlt sie?

Selbstregulation beschreibt den bewussten Umgang mit Stimmungen und Gefühlen. Außerdem wird Selbstregulation als die Fähigkeit beschrieben, Ziele richtig zu setzen und durch zielgerichtetes Handeln zu erreichen. Das berühmte Marshmallow-Experiment in den USA hat die Bereitschaft zum Belohnungsaufschub untersucht. Es wurde erforscht, wie unterschiedlich gut es jungen Menschen gelingt, kurzfristige Wünsche den längerfristigen Zielen unterzuordnen.

Menschen, die sich selbst viel Selbstwirksamkeit zutrauen und entsprechend gute Erfahrungen damit gemacht haben, beschreiben einen hohen Grad an Selbstregulation.

Zu geringe oder fehlende Selbstregulation

Bei der Diagnose AD(H)S scheint es auf den ersten Blick so zu sein, dass die „betroffenen“ Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen über wenig gute Wege zur Selbstregulation verfügen. Ohne die Diskussion der Diagnose hier weiter zu vertiefen, hier der Hinweis auf Neurofeedback.

Aufbau von Selbstregulation

Durch das Neurofeedback-Training gelangen die Klienten meistens schon in der ersten Sitzung zu einem Aha-Erlebnis in Sachen Selbstregulation. Wenn dieser Regelkreis – Ich kann meine Gedanken und Impulse bis zu einem gewissen Grad beeinflussen – einmal eröffnet ist, gelingt es den Klienten erfahrungsgemäß zunehmend besser, die Steigerung der Selbstregulation zu stabilisieren.